Nice Sport

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Schöner Sport

Mit der Rodel ins Tal zu fahren ist ein nicht zu unterschätzendes Abenteuer. Wir sind es von klein auf gewohnt, bei allen was wir bewegen, zuerst eine Ausbildung zu machen. Vom Dreirad über das Auto bis hin zu einem AIRBUS 380 – zuerst kommen sehr viele Erklärungen.

Nicht beim Rodeln. Wer nicht seine Eigene mit zum Startplatz nimmt, bekommt dann auf der Alm eine zu leihen. Auf die Frage “wie das den geht?” bekommt meist die Antwort: „ Du setzt dich darauf und fährst los“ Diese Überwindung ist der erste Schritt. Sind die Bedenken erst einmal zur Seite gelegt dann steht einem eine unvergessliche Zeit mit vielen  positiven Emotionen bevor. Auch die Abgabe der Rodel ist für manche sehr befremdend. Am Ende der Rodelbahn stellt man diese einfach „unbeaufsichtigt“ an den Straßenrand.

Viele beginnen in Mieders bei der Serlesbahn oder in Neustift am Elfer. Die Gondelbahn bringt dich in wenigen Minuten nach oben und der Spaß ist garantiert. Kleinere Unfälle gehören fast schon dazu und man liegt im Schnee neben seinen Schlitten. Wenn die Bahn jedoch sehr hart oder sogar eisig ist, dann ist Vorsicht ein guter Begleiter. Der Übermut oder den Rausch der Geschwindigkeit sollte man nicht das Zepter übergeben. Dann kann es auch zu schwereren Unfällen kommen. Es werden ständig Kontrollfahrten der Bahn- und Almbetreiber durchgeführt um die Qualität und die Sicherheit zu beurteilen.

Jeder weiß es. Einen Berg runter zu laufen ist anstrengender als hoch. Runter geht man zu schnell und dann federn nicht die Muskeln den Schritt ab, sondern die Knochen. Dauert dieser Zustand länger an, dann spürt man es am nächsten Tag besonders gut, was am Vortag falsch gemacht wurde. Mit der Rodel hoch gehen und runter fahren ist somit die perfekte Kombination. Wir können Tagsüber, aber auch Nachts diese Sportart betreiben. Und so kommt es, dass wir versuchen mindestens einmal pro Woche so eine Tour zur starten.

Zu diesen Zweck haben wir uns von einem Hersteller aus dem Nachbartal diese drei Rodeln gekauft. Für jeden die richtige Größe. Im Hintergrund ist die Brennerspitze zu sehn, an deren Fuße zwei tolle Bahnen sind. Für den Aufstieg sollte man sich 2 Stunden Zeit nehmen. Wer noch in die Alm geht, wird mit allen versorgt, was der Körper nach der Anstrengung des Aufstieges benötigt.

Die Milderaunalm erreicht man vom Parkplatz ( Gebührenpflichtig) „Oberegg“ in Krößbach, und die Brandstattalm vom Parkplatz Josef im Oberbergtal aus.

Die Godnelbahnen Elfer und Serles sind im ganzen Tal gut ausgeschildert und einfach zu erreichen.

Ein besonderes Erlebnis sind die Nachtfahrten. Sowohl die Bergbahen als auch die Almen haben ihre Bahnen an einigen Tagen der Woche beleuchtet. Die Aktuellen Zeiten erfragt man auf der jeweiligen Homepage.

Hier noch ein Hinweis. Dieser Beitrag enthält “unbezahlte” Werbung. Warum machen wir das? Ganz einfach, weils einfach Spaß macht dort zu Rodeln und !!! NICHT ALLES WAS EINEN WERT HAT MUSS AUCH EINEN PREIS HABEN ;)!!!