Tandemflug Schlick

Erhältlich als Fotodruck/Wandbild oder Download

Ein Flug von der Schlick 2000 zum Stubaier Gletscher und zurück

Gestartet sind wir an diesen Tag vom Startplatz Kreuzjoch. Die Gondelbahn bring einem bequem von Fulpmes aus auf 2000 Meter Meereshöhe. Oben am Kreuzjoch ist man umgeben von einer einzigartigen Bergwelt. Im Westen die Kalkkögel, im Südwesten und Süden sind drei der Seven Sumits of Stubai zu sehen. Weiter Richtung Osten sieht man bereits die Zillertaler Alpen, schwenkt man weiter nach Norden kommt der Patscherkofel und das Karwendel Gebirge. Ist die Sicht besonders Gut kann man in der Ferne den Wilden Kaiser sehn, der 80 Kilimeter entfernt ist. So wie an diesen Tag.

Wir sind also gegen 11:00 Uhr mit der Bahn nach oben gefahren. Am Startplatz haben sich schon zahlreiche Paragleiter versammelt und die Gespräche drehten sich um das herrliche Wetter an diesem Tag. Meist bilden sich über den Bergen ein paar Wolken. In diesen Fall kann man recht gut abschätzen wie hoch einem die Thermik bringen kann. Nicht an diesen Tag. Blauthermik war das Motto am Anfang dieses Fluges. So wurde am Startplatz eifrig geschätzt. Wir haben uns an dieser Diskussion nicht beteiligt denn ich ahnte schon dass heute ein besonderer Tag werden wird. Wie hoch es gehen könnte, kann einem an so einem Tag nur die Glaskugel sagen.

Die ersten Paragleiter sind schon in der Luft und drehen über den Startplatz ihre Kreise. Höchste Zeit für uns den Schirm auszubreiten und sich den Launen der Natur hinzugeben. Wir laufen los, heben ab und suchen die Thermik. Die ersten kleineren Turbulenzen lassen es mich schon erahnen. Das wird ein sehr schöner Flug. Eine neue Kamera ist auch dabei dabei. An diesem Tag versuchen wir ungewöhnliche Perspektiven Aufzunehmen. Und während ich den Gleitschirm lenke kann meine Frau frisch und fröhlich Filmen und Fotografieren.

Wenn etwas Höhe gemacht haben und wir Richtung Stubaier Gletscher blicken, dann sehn wir den Rest der Seven Sumitits um uns herum. Entlang der Route sehen wir weitere Paragleiter denen wir folgen. Das macht das auffinden von Aufwinden recht einfach. Ansonsten orientiert man sich nach den Wolken, die es am Anfang des Fluges noch nicht gab.

Die neue Kamera hat einen ganz eigenen Look, denn wir ausgiebig getestet haben. Der Flug dauerte etwas mehr als 2 Stunden und hier ist noch das Video.